02 Sep

Neue Ernte-Schutzversicherung für Landwirte

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Welche Gefahren sind versicherbar?

Hagel

Die Absicherung der Gefahr Hagel ist Voraussetzung für den Einschluss der weiteren Risiken. Hagel ist definiert als ein fester Witterungsniederschlag in Form von Eiskörnern. Versi­chert sind Schäden, die dadurch entstehen, dass Pflanzen oder Pflanzenteile durch Hagelschlag an- oder abgeschlagen, geknickt, gebrochen oder zerschlagen sind.

Sturm

Sturm ist eine wetterbedingte natürliche Luftbewegung von mindestens Windstärke 8 nach Beaufort bzw. Windgeschwindigkeit mit mindestens 63 km/h. Ein Sturm kurz nach der Aussaat kann die Pflanzen zuwehen oder die aufgegangene Saat abschmirgeln. Aber auch Pflanzen in einem späteren Entwicklungsstadium können durch einen Sturm geknickt werden. Gefährdet ist insbesondere der Mais.

Frost

Frost ist eine wetterbedingte Abkühlung der Temperatur unter O Grad Celsius. Spätfröste im Frühjahr können zu deutlich verminderten Erträgen führen. Während der winterlichen Vegetationsruhe können starke Fröste sogenannte Auswinterungsschäden zur Folge haben. Diese können bei Winterkulturen wie Raps und Wintergetreide zu Ertragsrückgängen führen und erfordern schlimmstenfalls einen Umbruch und Neuanbau.

Starkregen

Starkregen ist als eine Regenmenge von mehr als 50 Liter pro Quadratmeter an einem Tag oder 25 Liter pro Quadratmeter in 15 Minuten definiert. Besonders gefährdet sind auch hier die jungen Pflanzen. Durch Verkrustung oder Verschlämmung können sich Lücken im Bestand bilden. Felder können durch starken Regen ero­dieren, so dass Kulturen durch Schlamm- und Gerölllawinen geschädigt werden.

Trockenheit

Die Versicherungskammer Bayern hat als erster Ernteversi­cherer in Deutschland ein innovatives Indexmodell entwickelt. Ein trockenheitsbedingter Ertragsausfall ist dann gegeben, wenn der Niederschlagswert den für die jeweilige Fruchtgrup­pe definierten kritischen Niederschlagswert unterschreitet. Der kritische Niederschlagswert ist im Versicherungsschein dokumentiert und wird über die Aufzeichnungen der zugewie­senen Wetterstation sowie über das Schadbild der Pflanze nachgewiesen. Ebenfalls dokumentiert sind die zuständige Wetterstation und der festgelegte Zeitraum. Ausbleibende Niederschläge können speziell in frühen Entwicklungsstadien der Pflanzen zu schweren Ertragsausfällen bis hin zum Total­sausfall führen. Mit dem pragmatischen Modell gewähren wir unseren Kunden Versicherungsschutz bei extremen Trocken­heiten.

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